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Nach Eschensterben: Alternative Aufforstung

An der Landwirtschaftlichen Fachschule in Pyhra hat man einen Versuch mit Alternativbaumarten gestartet.

Das massive Eschentriebsterben beschäftigt schon seit Längerem vor allem die Forstwirtschaft. Grund dafür ist ein eingeschleppter Pilz, der zum Absterben von Ästen und Wurzeln führt. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko, dass der betroffene Baum umfällt. Auch im Schulbereich der Landwirtschaftlichen Fachschule in Pyhra mussten in den letzten Jahren zahlreiche kranke Eschen gefällt werden. Aus diesem Grund wurde jetzt ein neues Projekt gestartet, bei dem eine Versuchsfläche für Alternativbaumarten nach der Esche angelegt wird. „Im Frühjahr 2018 wurde mit der Aufforstung begonnen. Wir werden den Baumbestand im Auwald nach neuesten Erkenntnissen als gesunden Mischwald mit Artenvielfalt zusammenstellen“, betonen Forstwirtschaftslehrer Johann Spreitzhofer und Bernhardt Obermayer von der LFS Pyhra.

Ökologische Ansprüche

Ziel ist ein dauerhafter, artenreicher, langlebiger, gesunder Baumbestand. Alternativbaumarten mit ähnlichen ökologischen Ansprüchen wurden für den Auwald, in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur, ausgewählt. Dazu zählen Stieleiche, Pappel, Erlen, Vogelkirsche, Bergahorn, Schwarznuss, Spitzahorn, Hickory und Baumhasel. Diese werden nun von der LFS Pyhra gepflanzt.