headerBild
headerBild
headerBild
Logo Oekolog

Partnerschule LFS Sooß
Imagevideo 100 Jahre LFS Pyhra
ORF-Bericht in Land&Leute
LMS-Startseite
Bodentage 2015
Gesunde Schule

Maschinenvorführung:

Claas-Jaguar mit Pappelvorsatz im Einsatz an der LFS Pyhra!

Am 27. Jänner 2009 war an der LFS Pyhra der Feldhäcksler der Fa. Deutschbauer, Viehdorf mit dem speziellen Pappelvorsatz im Einsatz zu sehen.

Kurzumtrieb bedeutet die Produktion von Hackgut auf Ackerböden bzw. Stilllegungsflächen, die mit schnell wachsenden Baumarten (Weiden und Pappeln) bepflanzt werden. Die Flächen werden alle drei Jahre geerntet und treiben danach aus den Stöcken wieder aus. Nach drei bis fünf Ernten - also ca. 15 bis 20 Jahren geht das Stockausschlagvermögen zurück und die Fläche wird mit Forstmulchern gerodet.

Im Mai 2006 wurde an der LFS Pyhra eine 2 ha große Versuchsanlage mit 4 verschiedenen raschwüchsigen Weidensorten und 4 ebenso hoffnungsvollen Pappelsorten  angelegt.

Nach drei Vegetationsperioden stand sie nun erstmals zur Ernte an.

Die Beerntung der Energieholzflächen erfolgt in der Saftruhe mit umgerüsteten selbst fahrenden

Maishäckslern. Der spezielle notwendige Vorsatz verfügt über zwei waagrecht angeordnete rotierende gegenläufige Sägeblätter. Ansonsten ist kein Umbau beim Häcksler nötig.


 

Die gesamten 2 ha waren in weniger als 2 Stunden geerntet -

ca. 40 t (ca. 130 m³) Hackgut wurden ans Heizwerk angeliefert.

 

Damals standen die Bäume noch: Dominik Hiessberger (Schüler 1a) bei der Aufnahme der Pappelsorten im vergangenen Herbst 2008. - Ab kommendem Frühjahr werden die Weiden und Pappeln noch dichter und üppiger neu austreiben.

  Nach 3 Jahren sind die besseren Weidensorten mehr als 5 m (!) hoch und weisen einen durchschnitlichen TM-Ertag von ca. 16-17 t/ha auf.
Die Pappeln machen optisch zwar einen besseren Eindruck mit über 6 m Höhe, liegen aufgrund der geringeren Stammzahlen im Durchschnit bei 13-5 t TM/ha.


Reges Interesse natürlich nicht nur bei den Schülern -
auch etliche Landwirte waren bei der Beerntung dabei.


Das Hackgut ist gleichmäßig fein gehackt und hat eine Feuchtigkeit von ca. 46% -
kein Problem für die Verwertung im Biomasse-Fernheizwerk Pyhra.

 

Noch ist die Anlage in der Startphase und die Erntemenge in den Anfangsjahren noch bescheiden  - eine Beertnung regt aber beim Wiederaustrieb das Wachstum stark an, damit die Anlage bald ihr Leistungsoptimum von über 10 t TM/ha und Jahr erreicht.

 

Nähere Infos zur Versuchsanlage:

http://versuche.lako.at/index.php?sub0=5 (Versuchsergebnisse 2008)

Dipl.-HLFL-Ing. Johannes Bartmann, LFS Pyhra; 02745/2393-24