Spürhunde auf Käfersuche: Spannender Praxiseinblick für Schülerinnen und Schüler
Einen besonderen Einblick in den Bereich des Pflanzenschutzes erhielten die Schülerinnen und Schüler bei einem Vortrag von Diana Mittermayr vom Bundesforschungszentrum für Wald (BFW). Im Mittelpunkt stand die Spurensuche nach invasiven Käferarten mithilfe speziell ausgebildeter Spürhunde.
In ihrem Vortrag erklärte Diana Mittermayr die Ausbildung der Hunde sowie deren wichtige Aufgabe bei der Früherkennung gefährlicher Schädlinge. Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler die Arbeit der Vierbeiner live erleben: Bei einer praktischen Vorführung demonstrierten die Hunde eindrucksvoll ihre Fähigkeit, den Japankäfer aufzuspüren.
Die speziell trainierten Hunde kommen darüber hinaus bei der Suche nach dem Asiatischen Laubholzbockkäfer und dem Asiatischen Eschenprachtkäfer zum Einsatz. Beide Arten zählen zu den gefährlichsten eingeschleppten Baumschädlingen weltweit. Der Asiatische Laubholzbockkäfer wird häufig über befallenes Verpackungsholz oder Pflanzenmaterial aus Asien eingeschleppt. Seine Larven verursachen durch großflächige Fraßgänge im Holz schwere Schäden an zahlreichen Laubbaumarten, die oftmals zu Pilzbefall und schließlich zum Absterben der Bäume führen können.
Auch der Asiatische Eschenprachtkäfer gelangt vor allem durch Holztransporte, Brennholz, Pflanzgut oder Verpackungsholz in neue Gebiete. Dank umfassender Kontrollen durch Zollbehörden und an Flughäfen konnten beide Käferarten bisher in Österreich noch nicht nachgewiesen werden.
Die Veranstaltung vermittelte den Schülerinnen und Schülern anschaulich die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen im Pflanzenschutz und zeigte, welchen wertvollen Beitrag ausgebildete Spürhunde bei der Früherkennung invasiver Schädlinge leisten können.
AV Ing. Gabriele Roitner-Blamauer, BEd














